Willkommen bei KELLER H2O


Kosteneffektive Lösungen für Wasseranwendungen, basierend auf langjährigem Kunden-Know-how und der KELLER H2O-Fachkompetenz.

Reduzieren von Trinkwasserverlusten

Analyse des Wassernetzes

Fischfarm-Pegelüberwachung

Drucksonden in Wasserleitungen

Präzise Daten - eine Grundvoraussetzung für intelligente Wasserverteilsysteme

i2O bietet eine Reihe intelligenter Netzlösungen an, mit deren Hilfe Wasserversorgungsunternehmen kostengünstig auf die grossen Herausforderungen reagieren können, die weltweit auf sie zukommen. Verwertbare Erkenntnisse und automatische Optimierung erfordern zeitgerechte und präzise Daten. KELLER hat hochpräzise Produkte entwickelt, mit denen sich der Druck an den unterschiedlichsten Punkten im Netz optimal messen lässt.

Hauptherausforderungen der Wasser-Industrie

i2O-Lösungen bieten eine schnelle und kosteneffiziente Möglichkeit, die Herausforderungen der Branche zu meistern

 


Mit dNet platzieren Sie präzise, zuverlässige und erschwingliche i2O-Datenlogger an allen wichtigen Knotenpunkten in Ihrem Netzwerk. Sie können diese Daten aus Ihrem gesamten Logger-Bestand konfigurieren, anzeigen und analysieren.

oNet ermöglicht die Fernsteuerung und automatische Druckoptimierung von PRVs und Pumpen im gesamten Netzwerk.

 

Beispiel für ein intelligentes Wasserverteilnetz

 

Von i2O entwickeltes kompaktes Gehäuse für Transmitter von KELLER

Seit 2008 beliefert KELLER das Unternehmen i2O mit kompakten Sensorköpfen für den Einsatz in dessen Datenloggern. 2012 begann i2O mit der Entwicklung einer neuen Reihe von Datenloggern und arbeitete mit KELLER zusammen, um die PA-20D-Drucktransmitter der D-Line in die neuen Produkte zu integrieren. Gemeinsam mit der Entwicklungsabteilung von KELLER entwickelte i2O ein kompaktes, massgeschneidertes Gehäuse, das über eine Schnellkupplung verfügt und dem Transmitter ermöglicht, direkt mit der Leiterplatte zu kommunizieren; die modulare Bauweise erleichtert dabei die Montage des Produkts.

Über die I2C-Bus-Schnittstelle des Transmitters können die Druckwerte direkt vom Transmitter in den Logger eingelesen werden. Eine analoge Schaltung innerhalb der Logger wird somit überflüssig. Um die hohen Präzisionsanforderungen von i2O über einen bestimmten Temperaturbereich zu erfüllen, ist eine spezielle Kalibrierung durch KELLER erforderlich, die bei der Fertigung direkt in den Transmitter programmiert wird. Dies versetzt i2O in die Lage, einen präzisen, zuverlässigen und kostengünstigen Logger zu vermarkten, der zeitgerecht wertvolle Daten liefert, sodass die Kunden des Unternehmens fundierte Entscheidungen treffen können.



Besuchen Sie die Website von i2O, um mehr über intelligente Netzwerklösungen zu erfahren..

Der Erfolg dieses Projekts basiert nicht nur auf technologischem Fortschritt, sondern ist auch der engen Zusammenarbeit zwischen zwei äusserst kompetenten Unternehmen und dem direkten Kontakt des Kunden mit der Entwicklungsabteilung, dem Hersteller und anderen Vertretern zu verdanken.

Analyse des Wassernetzes

Kundenspezifische Anpassung des digitalen Manometers LEO Record für eine SETEC-Anwendung eines wasserdichten Druckloggergehäuses aus rostfreiem Stahl. Die Geräte eignen sich für die direkte Installation in über- und unterirdischen Hydranten.


Erhalten von Wasser und Energie

Ein grosses städtisches Wasserversorgungs- und -verteilsystem erfordert eine kompetente Planung, erhebliche Investitionen, ein professionelles Management, ständige Wartung und gelegentlich eine hydraulische Analyse von aktuellen oder wahrscheinlichen künftigen Problemen. Analysen von Wassernetzen auf der Basis von kalibrierten Modellen, die mit real gemessenen Durchflüssen und Drücken erstellt werden, können die Effizienz und die Leistungsfähigkeit des Wasserversorgungs- und -verteilsystems verbessern. Die Senkung von Energieverlusten durch ineffiziente Wasserförderpumpen und unzulänglichen Betrieb von Speichern sorgt für Einsparungen bei den Betriebskosten.

Überprüfung des Netzmodells

Jedes hydraulische Modell der Wasserversorgung muss überprüft werden, indem das reale Netz bekannten Betriebsbedingungen ausgesetzt wird und die berechneten und die gemessenen Durchflussmengen und Drücke miteinander verglichen werden, um bedeutende Fehler in den Daten aufzudecken. Bei geringer Last, etwa in der Nacht, müssen sich alle hydraulischen Eigenschaften (Höhen und Drücke) zu nahezu denselben quasi-hydrostatischen Werten addieren. Abweichungen würden auf Fehler bei den Höhendaten oder grosse unbekannte Lecks hindeuten. Unter hoher Last, die durch Öffnen von Hydranten oder andere geeignete Massnahmen hervorgerufen wird, werden die hydraulischen Widerstände der Hauptleitungen des Netzes geprüft, und hydraulische Gradienten weisen auf hydraulische Blockierungen hin.

Feldmessungen für die Kalibrierung

Feldmessungen bilden einen Teil der Datensammlung. Das Durchführen von Feldmessungen umfasst das Testen und Aufzeichnen der Leistung verschiedener Systemkomponenten, das Aufzeichnen der Werte von Druck, Durchfluss und Wasserverbrauch, um die realen Rohrrauigkeitskoeffizienten zu ermitteln. Diese Messungen werden als Ergänzung und erste Überprüfung von Informationen verwendet, die von Aufzeichnungen über das Wassersystem und von Personal in der Anfangsphase der Datenerfassung zur Verfügung gestellt werden.


Physische Datensammlung

  • Testen von Förder- und Druckerhöhungspumpen, um die Kurvencharakteristik zu bestimmen
  • Tests des Druckverlusts, um die Rohrrauigkeitskoeffizienten zu ermitteln
  • Drucktests an Feuerlöschhydranten, unter anderem in Bereichen mit hohem örtlichen Bedarf und bekannten Bereichen mit geringem Druck

Erfassen von Betriebsdaten

  • Kontinuierliche Durchflussaufzeichnung rund um die Uhr an wichtigen Orten wie etwa Wasserproduktion und grosse Hauptleitungen
  • Stündliche Durchflussüberwachung an weiteren bedeutenden Hauptleitungen und bei Kunden mit hohem Bedarf
  • Kontinuierliche Drucküberwachung an allen Positionen der kontinuierlichen Durchflussüberwachung und momentane Drucküberwachung an ausgewählten Knotenpunkten, die gleichmässig über das Netz verteilt sind, beispielsweise an Feuerlöschhydranten.
  • Kontinuierliche Überwachung des Speicherpegels (hydraulische Höhe) und von Einflussfaktoren (Zufluss/Abfluss)
  • Kontinuierliche Überwachung des Betriebs von Pumpstationen und Druckerhöhungspumpen, Fördermengen und Druck

Kalibrierung des Netzmodells

KELLER-Datenlogger, die gleichmässig über das Netz verteilt sind, zeichnen synchron Druckwerte in Echtzeit auf, die zum Berechnen und zur Feinabstimmung von realistischen Rohrrauigkeitswerten verwendet werden sowie zum Auffinden punktueller Widerstände (teilweise geschlossene Ventile usw.), um die gemessenen und berechneten hydraulischen Kennzahlen für die Kalibrierung der Rauigkeit aufeinander abzustimmen.

Ein überprüftes und kalibriertes Netzmodell kann verwendet werden, um hydraulische Probleme in bestehenden Netzen aufzudecken und zu beheben und um derartige Probleme bei der Konzeption künftiger Netzerweiterungen zu vermeiden.



Überwachung und Kontrolle von Wasserpegeln auf einer Fischfarm

Die Fischfarm Villitaimen Osuuskunta in Kemijärvi (Lappland) züchtet verschiedene Fischarten und verkauft sie an Wasserkraftwerke. Die gesamte Wasserversorgung der Fischfarm ist durch hydrostatischen Druck sichergestellt, da die Farm keinerlei Wasserpumpen einsetzt. Der Wasserdurchfluss wird manuell gesteuert, während die Pegelsonden PAA-36 X W von KELLER Wasserpegel und -temperatur überwachen. Ein GSM-2 ist im Filterbrunnen installiert und sendet Daten über Wasserpegel und -temperatur per SMS an ein Mobiltelefon.

Fernüberwachung der Füllstände von Fischtanks

Die Fischfarm Villitaimen Osuuskunta züchtet Forellen, Äschen und andere Weissfischarten aus Rogen ihrer eigenen Mutterfische. Die Fische werden auf der Farm aufgezogen, bis sie nach zwei bis vier Jahren an Wasserkraftwerke verkauft werden. Die Turbinen dieser Kraftwerke beeinträchtigten die Fischmigration im Flusssystem. Deshalb kaufen die Kraftwerksbetreiber Fische, die sie in Flüssen aussetzen, um den Bestand wieder aufzustocken.
 

fish tanks for the grown fish Fischtanks für ausgewachsene Fische.


fish tanks for the grown fish


Die gesamte Wasserversorgung funktioniert mit hydrostatischem Druck. Auf der Farm werden keine Wasserpumpen eingesetzt, in erster Linie aus Sicherheitsgründen. Auf diese Weise ist die Farm nicht von der Stromversorgung abhängig, und die Fische erhalten auch bei eventuellen Stromausfällen immer frisches Wasser. Der Durchfluss/Pegel in den Filterbrunnen wird durch ein im Flusswasser liegendes Wehr manuell geregelt. Das Wasser fliesst zunächst durch mehrere Fischtanks und anschliessend durch eine biologische Aufbereitungsanlage wieder in den Fluss zurück.

Die Wassermenge, die Flüssen entnommen werden darf, ist gesetzlich geregelt – eine Tatsache, die für die Eigentümer der Fischfarm von grosser Bedeutung ist. Je wärmer das Wasser desto weniger Sauerstoff kann es binden, sodass mehr Wasser aus dem Fluss entnommen werden muss, um das Überleben der Fische zu gewährleisten. Und das Überleben der Farm und ihrer vier Mitarbeitenden hängt unmittelbar vom Wohlergehen des Fischbestands ab.

Pegelsonde gewährleistet das Überleben der Farm

Eine PAA-36 X W Pegelsonde von KELLER ist in Kombination mit einem GSM-2 im Filterbrunnen installiert und misst Wasserpegel und -temperatur. Das GSM-2 sendet einmal pro Tag Daten über die Füllstände der Tanks an einen Computer im Hauptgebäude der Farm. Anhand dieser Informationen über den Wasserdurchfluss und die Menge von gebundenem Sauerstoff kann das Wehr manuell geregelt werden.

Der Filterbrunnen kann gelegentlich durch verschiedene Gegenstände, die im Fluss treiben, verstopft werden und ein Absinken des Wasserstands verursachen. In einem solchen Fall sendet das GSM-2 einen Alarm (SMS, FTP i oder E-Mail) an das Mobiltelefon eines Mitarbeiters.

Im Filterbrunnen installiertes GSM-2

Installing the tube for the PAA-36XWInstallation der Röhre für den PAA-36 X W

Die komplette Installation mit externer Antenne. Im Hintergrund das Hauptgebäude der Farm, in dem sich die Fischbrut und die Mutterfische befinden.

Da die Farm allein von hydrostatischem Druck abhängt, ist eine Pegelsonde die perfekte Lösung, um ihre Existenz zu sichern und zu gewährleisten, dass ihre Prozesse reibungslos ablaufen.

Drucksonden in Wasserleitungen

Zuverlässige Druckmessungen in rauen Umgebungen. Wasserverteilsysteme bilden das Rückgrat der modernen Zivilisation. Grosse Mengen von Wasser müssen effizient und zuverlässig von ihrer Quelle über weite Entfernungen zum Endverbraucher fliessen können. Durch Lecks im Verteilsystem kann nicht nur wertvolles Wasser verloren gehen, sondern es können auch Schäden im Untergrund entstehen, die kostspielige Reparaturen erforderlich machen. Wasserdichte Rohrleitungen sind daher zentraler Bestandteil eines gut funktionierenden Versorgungssystems, das sein Geld wert ist.

Wenn neue Rohre für das Verteilnetz hergestellt werden, wird ihre Dichtheit von Anfang an getestet und dokumentiert. Bei diesem Überprüfungsprozess, der allgemein auch als Drucktest bezeichnet wird, müssen die Rohre eine Stunde lang einem Druck von 16 Bar standhalten. Auf dem Display des Manometers können Mitarbeiter vor Ort die Druckniveaus während des gesamten Tests ablesen. Ein signifikanter Druckabfall während des Tests deutet auf ein Leck im Rohr hin, das im Produktionsstadium immer noch repariert werden kann.

Wenn der Messprozess abgeschlossen ist, werden die vom Manometer aufgezeichneten Messwerte mittels eines Computers ausgelesen, in einer Grafik dargestellt und dem Endkunden zur Verfügung gestellt. Die erforderliche Software liefert KELLER kostenlos mit.

Die Drucktests vor Ort erfordern ein robustes, zuverlässiges und benutzerfreundliches Gerät, das sowohl Druck- als auch Temperaturwerte (Temperaturschwankungen beeinflussen den Druck im geprüften Rohr) über einen längeren Zeitraum selbstständig aufzeichnen kann. BRINER AG, ein führendes Service- und Detailhandelsunternehmen im Bausektor mit Sitz in Winterthur, Schweiz, setzt zu diesem Zweck seit vielen Jahre den autonomen Datenlogger LEO Record von KELLER ein.

«Der LEO Record ist so leicht zu bedienen, dass selbst temporäre Mitarbeiter nach einer kurzen Einführung unbeaufsichtigt damit arbeiten können», sagt Fabian Lenz, Leiter des Geschäftsbereichs Versorgungssysteme bei BRINER AG.

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